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. Erfahrungswissen für Senioren
Blitz 06.02.05
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Auf der Suche nach Bestätigung

EFI - ein Modellprojekt für reife Menschen

Rostock/rb/iv. Die Gesellschaft braucht engagierte Senioren. Das zeigt sich vor allem in den zahlreich vorhandenen ehrenamtlichen Projekten. Deutschlandweit sind mehr als 22 Millionen Ehrenamtler tätig. Sie arbeiten in Vereinen, Verbänden, sozialen Organisationen und Bürgerinitiativen. Viele von ihnen sind um die 60 Jahre alt und darüber hinaus. Sie sind Rentner, Vorruheständler bzw. kürzlich erst in die nachberufliche Phase eingetreten, und sie sind auf der Suche nach einer sinnvollen Aufgabe jenseits von Familie und Beruf.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass der nachberuflichen Lebensphase noch gut zwei Jahrzehnte nachberechnet werden können. Eine lange Zeitspanne, die auch eine Verpflichtung des Einzelnen für die Gesellschaft ist. Eingedenk des demografischen i Wandels kommt diesen Jahrgängen eine immer größere Bedeutung in der unmittelbaren Bewältigung der Zukunftsaufgaben zu. Ein Baustein zur direkten Einbeziehung in das gesellschaftliche Geschehen ist das Bundesmodellprojekt „Erfahrungswissen für Initiativen", kurz EFI genannt. Zu den zehn Bundesländern, in denen das Modellprojekt zum Tragen gekommen ist, gehört auch Mecklenburg-Vorpommern. Ziel des EFI-Programms ist es, die gesellschaftliche Position älterer Menschen neu zu definieren und ihr ehrenamtliches Engagement in der und für die Öffentlichkeit nutzbar zu machen. Damit können sich für viele Menschen neue Formen der aktiven Mitgestaltung eröffnen, und im gleichen Zuge wird der Vereinsamung vorgebeugt.
2002 zum ersten Mal gestartet, ist das Modellprojekt auf fünf Jahre ausgelegt. Die Teilnehmer erwerben über Grundkurse und ergänzende fakultative Fachmodule eine Ausbildung zum/zur „seniorTrainer/ in" - „seniorTrainer/innen" können u.a. schon bestehende Projekte, Selbsthilfegruppen bzw. Vereine begleiten oder aber in noch nicht bzw. ungenügend abgedeckten Engagementsbereichen neue Initiativen ins Leben rufen.
Senioren, die bereits an so einer Ausbildung teilgenommen haben, bestätigen, dass sie für sich neue Lebensinhalte entdecken konnten, die sie nicht mehr missen mögen. Sie sind in vielen Bereichen, ob Sport, Kultur, Freizeit, Bildung, Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenbereich, Gesundheit, Umwelt und vielem mehr tätig und das mit Erfolg. Wer sich für eine Ausbildung zum/zur „senior-Trainer/in" interessiert, kann sich wenden an:
1.: Seniorenbüro, 17033 Neubrandenburg, Friedlanderstraße 14, Tel. 03 95/5 44 13 6l. Ansprechpartnerin ist Monika Jöhrendt.
2.: Rostocker Seniorenakademie, 18057 Rostock, Parkstraße 6, Tel. 03 81/4 98 84 48. Ansprechpartnerin ist Sylvia Rüting.
3.: Seniorenbüro Schwerin, 19053 Schwerin, Martinstraße 1/la, Tel. 03 85/ 5 57 49 62/-66. Ansprechpartnerin ist Christine Dechau.


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